Seit Jahresbeginn gibt es an Niedersachsens Hochschulen wieder das günstige Niedersachsen-Menü: Für 2,50 Euro erhalten Studierende täglich ein warmes Essen in den Mensen. Möglich wird das durch den Einsatz der grünen Landtagsfraktion, die sich gemeinsam mit dem Koalitionspartner SPD für die Rückkehr des Angebots starkgemacht hat. „Gute Bildung braucht auch eine bezahlbare Verpflegung. Wer gut isst, kann besser studieren“, so die niedersächsische Landtagsabgeordnete Britta Kellermann aus Salzhemmendorf.
Das Niedersachsen-Menü ist zunächst auf ein Jahr angelegt. Fünf Millionen Euro werden für 2026 bereitgestellt. Die Studierendenwerke haben zugesagt, das vergünstigte Menü flächendeckend anzubieten, auch im Weserbergland. Seit dem 5. Januar 2026 steht das Angebot wieder täglich auf den Speiseplänen: Ob vegan oder vegetarisch, mit Fleisch oder Fisch – die Auswahl soll breit sein. Für Britta Kellermann ist klar: Das Niedersachsen-Menü ist mehr als eine kurzfristige Entlastung. Es zeigt, dass politische Prioritäten einen direkten Unterschied im Alltag machen können. „Ein warmes Essen darf kein Luxus sein“, betont Kellermann.
Aus Sicht der Grünen ist das ein wichtiges Signal sozialer Verantwortung. „Es hat sich gezeigt, wie wichtig ein bezahlbares Mittagessen im Studienalltag ist. Die Wiederaufnahme dieses Angebots trägt dazu bei, Studierende konkret zu entlasten“, so MdL Britta Kellermann. „Es darf nicht sein, dass Studierende auf ein warmes Mittagessen verzichten müssen, weil die Preise explodieren und immer weniger vom BAföG oder Nebenjob übrig bleibt. Genau deshalb bringen wir das Niedersachsen-Menü zurück.“